Fueller

Gedenkveranstaltung an das Judenpogrom vom 9. November 1938 in Kleve

Wie in den Jahren zuvor versammelten sich Bürger und Ehrengäste am Platz der ehemaligen Synagoge im Gedenken an das Grauen, das dort am 9. November 1938 geschah. Auch der Bürgermeister der Stadt Nimwegen war der Einladung gefolgt.

Durch die Gedenkveranstaltung führte Maria Diedenhofen vom Verein „Buren zonder Grenzen – Nachbarn ohne Grenzen“. Musikalisch wurde die Veranstaltung vom melancholischen jiddischen Liedern des Duos “Mir Tswey” eingerahmt. Kleves Bürgermeister Brauer wies in seiner Ansprache auf die Verantwortung der nächsten Generation dafür Sorge zu tragen, daß so etwas nie wieder möglich ist.

Anschließend erzählte Frau Eva Ritz-Weyl aus Amsterdam von der Beziehung ihrer Vorfahren nach Kleve. Danach sprach Jem van den Burg, Mitglied der jüdischen Gemeinde in Nimwegen, das Kaddisch-Gebet.

Die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe des Freiherr-von-Stein-Gymnasiums bewegten die Zuhörer mit Texten und Musikbeiträgen zum Thema “Nie wieder das Land in dem die Synagogen brennen”. Als jüngste Teilnehmer brachten sich der Schülerinnen und Schüler der Karl-Leisner-Schule mit einer Klangschalenmeditation in die Veranstaltung ein.

Im Anschluss der Feier waren alle Gäste zu einer weiteren Begegnung im Kolpinghaus eingeladen. 

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